SAP veröffentlicht Rekordergebnis im 4. Quartal 2010 bei Softwareerlösen Walldorf, 26.01.2011. Die SAP AG hat heute die vorläufigen Ergebnisse für das am 31. Dezember endende 4. Quartal 2010 und Gesamtjahr 2010 veröffentlicht. * Softwareerlöse steigen im 4. Quartal um 35 % (25 % ohne Berücksichtigung der Wechselkurse) auf 1,5 Mrd. € * Finanzinformationen (PDF) 1) Alle Zahlen sind vorläufig und ungeprüft. * Die Softwareerlöse (IFRS) stiegen um 35 % auf 1,51 Mrd. € (2009: 1,12 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse entspricht dies einem Anstieg um 25 %. Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS) sowie die Umsatzerlöse für das 4. Quartal 2010 sind bereinigt um einmalige abgegrenzte Supporterlöse aus Akquisitionen in Höhe von 36 Mio. €. * Das Betriebsergebnis (IFRS) sank um 47 % auf 543 Mio. € (2009: 1,02 Mrd. €). Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) stieg um 42 % auf 1,61 Mrd. € (2009: 1,13 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse entspricht dies einem Anstieg um 30 %. Im 4. Quartal 2009 enthielten das Betriebsergebnis (IFRS) und das Betriebsergebnis (Non-IFRS) Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit der Reduzierung von Stellen in Höhe von 5 Mio. € bzw. 6 Mio. €. Im Gegensatz dazu waren die Restrukturierungskosten im 4. Quartal 2010 nicht signifikant. Das Betriebsergebnis (IFRS) im 4. Quartal 2010 war um 933 Mio. € (2009: 49 Mio. €) negativ beeinflusst aufgrund der Erhöhung der Rückstellungen im Zusammenhang mit dem TomorrowNow-Rechtsstreit. Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) im 4. Quartal 2010 ist bereinigt um einmalige abgegrenzte Supporterlöse aus Akquisitionen in Höhe von 36 Mio. € sowie akquisitionsbedingte Aufwendungen in Höhe von 96 Mio. € (2009: 64 Mio. €) und nicht fortgeführte Geschäftstätigkeiten in Höhe von 935 Mio. € (2009: 49 Mio. €). Der Gewinn nach Steuern (Non-IFRS) und das unverwässerte Ergebnis je Aktie (Non-IFRS) im 4. Quartal 2010 sind netto bereinigt um einmalige abgegrenzte Supporterlöse aus Akquisitionen in Höhe von 23 Mio. € sowie akquisitionsbedingte Aufwendungen in Höhe von 67 Mio. € (2009: 49 Mio. €) und nicht fortgeführte Geschäftstätigkeiten in Höhe von 575 Mio. € (2009: 30 Mio. €). Das Betriebsergebnis wurde um 933 Mio. € (2009: 49 Mio. €) im Zusammenhang mit unserer nicht fortgeführten Tomorrow-Now-Geschäftstätigkeit bereinigt, nach Steuern um 586 Mio. € (2009: 31 Mio. €). „2010 beendeten wir mit dem höchsten Softwareumsatz eines vierten Quartals unserer Unternehmensgeschichte Die guten Ergebnisse und der Ausblick für 2011 unterstreichen, dass wir zuversichtlich sind, zweistellig zu wachsen und die Profitabilität zu erhöhen“, sagte Werner Brandt, Finanzvorstand der SAP. „Darüber hinaus werden wir in Anbetracht der hervorragenden Ergebnisse und unserer Zuversicht für die künftige Geschäftsentwicklung dem Aufsichtsrat vorschlagen, die Dividende um 20 % von 0,50 € auf 0,60 € je Aktie zu erhöhen, die 2011 ausgezahlt wird.“ „Unsere Ergebnisse zeigen, dass SAP wieder ein Wachstumsunternehmen ist,“ ergänzte Bill McDermott, Vorstandssprecher der SAP. „Wir haben in allen Regionen sehr gute und solide Ergebnisse erzielt, vor allem aber in den rapide wachsenden Schwellenländern, wo Kunden noch die größte Wahlmöglichkeit haben und schnell expandieren. Ferner haben wir in allen wichtigen Kundensegmenten sehr gute Ergebnisse erzielt. Wir sehen hervorragende Impulse und sind für 2011 und darüber hinaus zuversichtlich.“ „Wir sind davon überzeugt, dass Innovation und Auswahl die Grundlage für ein nachhaltiges Geschäftsmodell für unsere Kunden und uns sind“, sagte Jim Hagemann Snabe, Vorstandssprecher der SAP. „Wir haben eine Reihe von Innovationen in der Pipeline und expandieren in neue Märkte für Mobile-Computing, On-Demand und In-Memory-Computing. Wir sind davon überzeugt, dass diese Innovationen uns helfen werden, zweistellig zu wachsen und bis 2015 eine Milliarde Anwender zu erreichen.“ SAP hat große Hochachtung vor dem Rechtssystem der USA und den Entscheidungen des Gerichts. Jedoch ist SAP der Ansicht, dass die von den Geschworenen zugesprochene Summe unverhältnismäßig und falsch ist. SAP beabsichtigt, in den nächsten Wochen Anträge auf eine Reduzierung der zugesprochenen Schadensersatzzahlung oder auf die Anordnung eines neuen Jury-Verfahrens zu stellen, sobald das Gericht das Urteil in dem Rechtsstreit verkündet hat. Je nach Bescheid dieser Anträge wird SAP auch eine Berufung in Erwägung ziehen. Da die Anträge noch nicht gestellt wurden und diese auch in ihren Erfolgsaussichten völlig offen sind, kann der Betrag, um den der von der Jury zugesprochene Schadensersatz reduziert werden könnte, zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verlässlich eingeschätzt werden. Aus diesem Grund basieren die Rückstellungen der SAP auf dem Jury-Entscheid. Sobald in den nächsten Wochen neue Informationen und Entwicklungen vorliegen, wird SAP eine angemessene Rückstellung für das Finanzergebnis 2010 bestimmen. Aus diesem Grund kann SAP nicht ausschließen, dass die endgültige Höhe der Rückstellung von der vorläufigen Höhe in der veröffentlichten Pressemeldung abweichen wird. * Die Softwareerlöse (IFRS) stiegen um 25 % auf 3,27 Mrd. € (2009: 2,61 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse entspricht dies einem Anstieg um 16 %. Die Erlöse Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS) sowie die Umsatzerlöse für die Gesamtjahr 2010 sind bereinigt um einmalige abgegrenzte Supporterlöse aus Akquisitionen in Höhe von 72 Mio. € (2009: 11 Mio.) €. * Das Betriebsergebnis (IFRS) lag wie im Vorjahr bei 2,59 Mrd. € (2009: 2,59 Mrd. €). Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) stieg um 35 % auf 3,94 Mrd. € (2009: 2,93 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse entspricht dies einem Anstieg um 23 %. 2009 war das Betriebsergebnis (IFRS) durch Restrukturierungskosten um 198 Mio. € negativ beeinflusst, das Betriebsergebnis (Non-IFRS) um 194 Mio. €. Im Gegensatz dazu war 2010 nur unwesentlich durch Restrukturierungskosten beeinflusst. Das Betriebsergebnis (IFRS) im Gesamtjahr 2010 war um 980 Mio. € (2009: 56 Mio. €) negativ beeinflusst aufgrund der Erhöhung der Rückstellungen im Zusammenhang mit dem TomorrowNow-Rechtsstreit. Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) im Gesamtjahr 2010 ist bereinigt um einmalig abgegrenzte Supporterlöse aus Akquisitionen in Höhe von 72 Mio. € (2009: 11 Mio. €) sowie akquisitionsbedingte Aufwendungen in Höhe von 300 Mio. € (2009: 271 Mio. €) und nicht fortgeführte Geschäftstätigkeiten in Höhe von 983 Mio. € (2009: 57 Mio. €). Der Gewinn nach Steuern (Non-IFRS) und das unverwässerte Ergebnis je Aktie (Non-IFRS) sind netto bereinigt um einmalige abgegrenzte Supporterlöse aus Akquisitionen in Höhe von 47 Mio. € (2009: 7 Mio. €) sowie akquisitionsbedingte Aufwendungen in Höhe von 217 Mio. € (2009: 202 Mio. €) und nicht fortgeführte Geschäftstätigkeiten in Höhe von 614 Mio. € (2009: 35 Mio. €). Die Aufwendungen aus nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten im Zusammenhang mit dem TomorrowNow-Rechtsstreit betragen 980 Mio. € (2009: 56 Mio. €), nach Steuern 615 Mio. € (2009: 36 Mio. €). Der operative Cashflow lag bei 2,95 Mrd. € (2009: 3,02 Mrd. €). Der Free Cashflow sank um 6 % auf 2,62 Mrd. € (2009: 2,79 Mrd. €) und erreichte 21 % vom Umsatz (2009: 26 %). Zum 31. Dezember 2010 betrug die Konzernliquidität (Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente, kurzfristige Wertpapiere und sonstige Geldanlagen) 3,53 Mrd. € (31. Dezember 2009: 2,28 Mrd. €). Die Nettoliquidität betrug -850 Mio. €. Darin enthalten sind Bankdarlehen in Höhe von 4,38 Mrd. €, wovon 2,20 Mrd. € aus der erfolgreichen Platzierung von zwei öffentlichen Anleihen resultieren. Die Anleihen wurden vom Markt sehr positiv aufgenommen. Der Vorstand der SAP wird dem Aufsichtsrat vorschlagen, der Hauptversammlung den Vorschlag zu unterbreiten, die Dividende für das Geschäftsjahr 2010 um 20 % von 0,50 € auf 0,60 € je Aktie zu erhöhen. Diese ist zur Auszahlung im Jahr 2011 vorgesehen. Ab 2011 passt die SAP ihre Definition für das Betriebsergebnis (Non-IFRS) sowie die operative Marge (Non-IFRS) an, um diese an die Kennzahlen zur internen Erfolgsmessung der SAP-Segmente anzupassen (Segmentberichterstattung) und die Vergleichbarkeit mit anderen Softwarefirmen zu erhöhen. Ab 2011 werden Betriebsergebnis (Non-IFRS) und operative Marge (Non-IFRS) um akquisitionsbedingte Aufwendungen, nicht fortgeführte Geschäftstätigkeiten, Abschreibungen auf die abgegrenzten Supporterlöse, aktienorientierte Vergütungsprogramme und Restrukturierungskosten bereinigt. Bisher waren Betriebsergebnis (Non-IFRS) und operative Marge (Non-IFRS) nicht um aktienorientierte Vergütungsprogramme und Restrukturierungskosten bereinigt. Die SAP gibt den folgenden Ausblick für das Geschäftsjahr 2011: * SAP erwartet, dass die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS) für das Geschäftsjahr 2011 ohne Berücksichtigung der Wechselkurse um 10 % bis 14 % steigen werden (2010: 9,87 Mrd. €). Wichtige Abschlüsse im 4. Quartal SAP hat im 4. Quartal mit zahlreichen Unternehmen bedeutende Verträge unterzeichnet: Region EMEA: * SAP: Gruppa VISTA (Vertical Integrated Solutions, Technology and Architecture), LLC, United Nations Industrial Development Organization, Nottinghamshire County Council, Sociedad de Prevención de FREMAP, Saudi Electricity Company (SEC), Novartis International AG Region Amerika: * SAP: Glazer's Wholesale Distributors, American Family Life Assurance Co., Tyco International, Halliburton, Banco Compartamos, S.A., Sonda Supermercados Exportacao Region Asien-Pazifik-Japan: * SAP: China Datang Corporation, Akebono Brake Industry Co., Ltd., China National Chemical Corporation, Vedan International (Holdings) Limited, Thai Airways International Public Company Limited, KOBELCO CONSTRUCTION MACHINERY CO., LTD., BlueScope Steel Limited SAP Business ByDesign: Weitere Informationen: Presse: Investor Relations: Folgen Sie SAP Investor Relations (in Englischer Sprache) auf Twitter unter @sapinvestor. Anhang: Finanzinformationen (PDF) |